Ich kann meinen Hund selbst erziehen, oder?

Kommt ein Hund ins Haus und in das Leben seiner Zweibeiner, denkt man im ersten Augenblick nicht unbedingt daran. Spätestens wenn der Hund etwas in der Wohnung kaputtmacht, einen Gast anbellt, das Sofa verteidigt oder sein Geschäft in den vier Wänden verrichtet, sollte man sich überlegen, wie die Erziehung des Hundes aussehen soll. Und dann sofort handeln.

Erfahrung mit Hunden vorhanden?

Hat man schon mal als Kind einen Hund gehabt, kann man trotzdem nicht wirklich wissen, wie man mit dem Tier umgehen muss, damit Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen glücklich und zufrieden sind. Denn meist waren bei einem Kinderkumpelhund die Eltern damit beschäftigt, den Hund zu erziehen und zu versorgen, und er durfte zu den verschiedensten Unternehmungen des Kindes mit.

Hundetrainer

Wenn man vorher nie einen Hund selbstverantwortlich gehalten hat, sollte man sich professionelle Unterstützung dazuholen. Ein guter Hundetrainer hat eine gründliche Ausbildung und kann sowohl mit Menschen als auch mit Hunden umgehen. Sein Ziel sollte immer sein, aus dem neugebackenen Hundebesitzer oder der frischen Hundebesitzerin und dem Wollknäuel oder ausgewachsenen Vierbeiner ein Hund-Mensch-Team zu bilden, das im besten Fall mehr als ein Jahrzehnt Freude aneinander hat.

Erziehung des Hundes

Hält man während des Einzelunterrichts, der Gespräche und/oder der Workshops, die man in der nächsten Zeit – das mögen Wochen, das können auch Jahre sein – einmal inne, wird man feststellen, dass man einen Hund neben sich hat, der gelernt hat, begeistert mit seinem Menschen durch dick und dünn zu gehen. Und dass man selbst so manche Einstellung geändert hat. Dass man mehr Geduld hat. Seinen Hund in einem anderen Licht und mit anderen Augen sieht. Und man gesteht sich ein, dass die Hunde- auch mit einer Menschenerziehung einhergeht. Schon während der Arbeit mit dem Hundetrainer wird man erfahren, dass der Hund viele Aufgaben gerne ausführt, wenn er den Menschen versteht. Und eine Säule des Hundetrainings ist, dass der Mensch Gesten und Bewegungen einsetzt, die der Hund begreift. Das lernt man am besten mit einer Person, die neutral ist, aber das Wohl von Mensch und Tier im Auge hat: Dem Hundetrainer.