Ich bin eine HuTa, darf ich mich vorstellen?

Es gibt verschiedenste Modelle, seinen Hund unterzubringen. Da sind die Eltern, Freunde oder Nachbarn, vielleicht ein Teenager aus der Umgebung, die als Hundesitter mit dem Vierbeiner einmal täglich spazierengehen oder ihn auch stundenweise zu sich nehmen. Vielleicht sucht man sich einen Dogsharer, mit dem man sich den Hund in Kosten, Zuwendung, Erziehung und Zeit teilt. Es gibt professionelle Hundeausführer, die gewohnt sind, mehrmals täglich mit einer Meute von fünf bis zehn Hunden in den Wald zu gehen. Für längerfristige Abwesenheiten bieten sich Pensionen an, in denen der Hund je nach Ausrichtung und Möglichkeiten in der Familie mitwohnt oder einen eigenen Zwinger bezieht und professionell versorgt wird. Und es gibt die Hundetagestätten.

Wie Kindergarten, nur für Hunde?

Im Prinzip kann man diese Frage mit Ja beantworten: In der HuTa gibt man seinen Vierbeiner am Morgen ab und holt ihn im Idealfall abends ausgepowert und zufrieden wieder ab. In der Zwischenzeit konnte er auf einem großen Gelände toben, meist mit anderen Hunden, wurde teilweise von den betreuenden Personen bespaßt, versorgt, gefüttert und angesprochen, aber auch zur Ruhe gebracht, da Hunde von ihrer Natur her nicht den ganzen Tag durchspielen können. Pausen, die der Hund dann an einem Rückzugsort verbringt, sind da sehr wichtig.

Kann jeder Hund dorthin?

Wenn man seinen Hund in eine HuTa bringen möchte, sollte man mit den Betreibern Kontakt aufnehmen. Die Kapazität einer HuTa ist begrenzt, aus rechtlichen Gründen aber auch in Hinblick auf die Pfleger und die Hunde. Die Betreiber müssen einen Überblick behalten können, die Hunde dürfen durch die Menge an anderen Vierbeinern nicht überfordert sein. Ist ein Platz frei, stellt sich die Frage nach der Sozialverträglichkeit des eigenen Hundes. Kommt er mit anderen Hunde gut zurecht, wird er willkommen sein. Bevor man zu einem Schnuppertermin geht, muss der Hund vom Tierarzt das OK bekommen, er muss geimpft sein, frei von Flöhen oder anderen Parasiten und ansteckenden Krankheiten. Er sollte mindestens die Grundkommandos kennen und befolgen können. Ist das alles geklärt, steht dem Besuch der HuTa nichts im Wege.